Israel goes Gaypride Hamburg 2012

Hamburg für Israel hat sich wieder am Hamburger Christopher-Street-Day (CSD) beteiligt. Hier sind einige Eindrücke, die Burghard Mannhöfer festgehalten hat:

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Droht Krieg? Israel, Iran und die Bombe

Hamburg für Israel e.V. und die Jüdische Gemeinde Hamburg laden Sie herzlich zu unserer Vortragveranstaltung ein.

Vortrag und Diskussion mit Dr. Matthias Küntzel

Donnerstag, 16. August 2012 um 19 Uhr in Talmud Tora Schule • Grindelhof 30 • 20146 Hamburg • Anmeldung notwendig! • Eintritt 5 € / ermäßigt 3 €*

Hatten wir uns nicht schon daran gewöhnt – an die immer gleichen Drohungen aus Teheran, an die Dauermeldungen über Irans Atomprogramm, an das routinierte Gespräch über Sanktionen? Nun aber stehen die Zeichen auf Sturm. Plötzlich spricht die Welt – und seit dem Skandal um Günter Grass auch Deutschland – von Krieg. Am 8. November 2011 veröffentlichte die Internationale Atomenergie-Agentur einen Bericht, der die Existenz iranischer Atomwaffenforschungen belegt. Seither beeilt sich das Regime, die Schlüsselanlagen für seine Bombe in unzugängliche Bergstollen zu verlegen. Damit schwindet Israels Option, sich der Bedrohung zu erwehren. Für einen Militärschlag sei nicht mehr sehr viel Zeit, erklärt Israels Verteidigungsminister Barak: „Später kann bereits zu spät sein.“ 2012 könnte sich im Rückblick als ein Schlüsseljahr erweisen: Wird das einzige offen antisemitische Regime dieser Welt die Möglichkeit erhalten, sich zur Atommacht aufzuschwingen und den versteckten Krieg, den es seit 30 Jahren mit dem Ziel der Auslöschung Israels führt, in einen offenen zu transformieren? Oder werden Israel und der Westen dies noch zu verhindern wissen und falls ja: um welchen Preis?

Dr. Matthias Küntzel ist Politikwissenschaftler und Publizist, externer Mitarbeiter des „Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitism“ (SICSA) an der Hebrew University in Jerusalem, sowie Mitglied der internationalen Wissenschaftlervereinigung „Scholars for Peace in the Middle East“ (SPME). Er veröffentlicht in zahlreichen Medien, vor allem auch in den USA, und seine Bücher wurden in diverse Sprachen übersetzt. Im vergangenen Jahr wurde er mit dem „Paul Ehrlich-Günther K. Schwerin Menschenrechtspreis“ der Anti-Defamation League ausgezeichnet. Im Juni dieses Jahres erschien sein neues Buch unter dem Titel „Deutschland, Iran und die Bombe“ im LIT-Verlag.

*) bitte zum Anmelden eine kurze Mail mit Namen für die Gästeliste an hamburgfuerisrael@googlemail.com
Ausweis bitte zur Veranstaltung mitbringen.


Herzlich Willkommen bei Hamburg für Israel e.V.

Wir sind eine der aktivsten und erfolgreichsten israelsolidarischen Organisationen in Norddeutschland. Gemeinsam mit demokratischen Parteien, jüdischen und christlichen Gemeinden, Bürgerrechtsorganisationen, Stiftungen oder arabischen und persischen Exilgruppen stehen wir ein für Menschenrechte, Demokratie und Freiheit im Nahen Osten.

Israel ist die einzige Demokratie im Nahen Osten und ein Musterbeispiel demokratischer Kultur, Multikulturalität und Pluralismus. Hamburg für Israel e.V. möchte Sie einladen, den jüdischen Staat kennenzulernen und sich eine eigene Meinung abseits der gängigen Klischees zu bilden. Kommen Sie zu unseren Veranstaltungen und diskutieren Sie über die israelische Politik und Gesellschaft oder stehen mit uns, wann immer nötig, für dieses Staat und seine Menschen ein.

Hamburg für Israel sind wir alle!

Wir freuen uns, Sie auf einer unseren Veranstaltungen begrüßen zu können, und möchten Sie einladen, sich aktiv einzubringen.


Die Islamische Republik Iran: Eine globale Bedrohung.

Hamburg für Israel e.V. und die Jüdische Gemeinde Hamburg laden Sie herzlich zu unserer Vortragveranstaltung ein.

Vortrag und Diskussion mit Dr. Fariborz Saremi

Dienstag, 24. Juli 2012 um 19 Uhr in der Talmud Thora Schule Hamburg (Grindelhof 30)*

Am 18. Juli 1994 wurden bei einem Anschlag auf das jüdische
Gemeindezentrum in Buenos Aires 85 Menschen ermordet. Verantwortlich waren die
Quds-Brigaden der iranischen Revolutionsgarden, die heute weitgehend die Macht in
der Islamischen Republik übernommen haben, mit Ahmad Vahedi wurde gar ein
von Interpol gesuchter Tatverdächtiger zum Verteidigungsminister ernannt.
Der Jahrestag des Terroranschlags ist Anlass, über das Terrornetzwerk der
Islamischen Republik zu sprechen, welches besonders auch in Lateinamerika ihr
Netzwerk massiv ausgebaut wurde. Auch in Deutschland kann die iranisch
unterstützte Hisbollah ungestört agieren und stellt nicht zuletzt für die
iranische Exil-Opposition eine Bedrohung dar. Es soll daran erinnert werden,
dass Terror und Export der islamischen Revolution eine weit über die
Region hinausreichende Gefahr darstellen, welche sich durch Atomwaffen in den
Händen des Regimes noch zu potenzieren droht.

Dr. Fariborz Saremi (Hamburg) wird nicht nur über die ideologisch
motivierte terroristische Außenpolitik der Islamischen Republik sprechen, sondern
mit der iranischen Freiheitsbewegung auch eine Alternative zum
herrschenden System beschreiben, die jede Unterstützung verdient. Er ist Experte für
Außen- und Sicherheitspolitik, politische-militärische Analysen sowie
internationalen Terrorismus. Er ist Mitglied der International Strategic
Studies Association (ISSA) in Washington D.C., Autor und Kommentator für
zahlreiche internationale Medien sowie Europa-Sprecher der Azadegan Foundation,
die für einen demokratischen und säkularen Iran eintritt.

Die Veranstaltung ist eine Kooperationsveranstaltung von Hamburg für
Israel e.V. und der Jüdischen Gemeinde Hamburg mit freundlicher Unterstützung der Organisation Khaschm – für einen säkularen und demokratischen Iran.

*)eine Anmeldung per Email vorab und das mitbringen Ihres Reisepasses sind
zwingend erforderlich.

Hamburg für Israel e.V. erreichen Sie für die Anmeldung unter der Email : hamburgfuerisrael(at)googlemail.com


IsraelSoliCamp 2011

Am letzten Novemberwochenende (25.-27.11.2011) findet zum zweiten Mal das IsraelSoliCamp (ISC) in Drochtersen-Hüll (bei Hamburg) statt. Das ISC bietet einen Raum, in dem sich israelsolidarische Gruppen und Einzelpersonen treffen, kennen lernen und sich inhaltlich über Israel, den Nahost-Konflikt und die Bekämpfung von Antisemitismus und Antizionismus austauschen können. Ziel des Camps ist es neben der gegenseitigen Weiterbildung, neue Wege israelsolidarischer Arbeit zu entwickeln und Kooperationsmöglichkeiten zu schaffen.

Der BarCamp-Charakter der Veranstaltung (vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/BarCamp) fordert allen Teilnehmer_innen dazu auf, sich aktiv an der strukturellen und inhaltlichen Gestaltung des ISC zu beteiligen. Workshops, Sessions und sonstige Inhalte werden nicht von den Veranstalter_innen vorgegeben, sondern gemeinschaftlich entwickelt. Hierzu dienen zum einen die Onlineplattform (http://israelsolicamp.mixxt.org/), wo bereits im Vorfeld Themen diskutiert werden können, und zum anderen Plena vor Ort, in denen sich über die Tagesprogramme verständigt wird. Das ermöglicht allen Teilnehmer_innen, Themen einzubringen und zu vertiefen oder Fragen zu diskutieren – und dies (auch) spontan.

Die Teilnahme an den jeweiligen Angeboten, die auch parallel stattfinden können, ist optional. Das ISC bietet zudem Gelegenheit, informelle Gespräche zu führen, ob während einzelner Sessions, bei Kaffee und Kuchen, bei einem Wein vor dem Kamin oder abends in der Sauna.

Einige Diskussionsergebnisse vom Vorjahr können im Sammelblog des IsraelSoliCamp 2010 gefunden werden.

Teilnahmebeitrag: 45,- € (35,- € ermäßigt; 55,- € freiwilliger Soli-Beitrag) inkl. Unterkunft und Vollverpflegung

VERBINDLICHE ANMELDUNG BITTE HIER:

http://www.abc-huell.de/abc/israelsolicamp-2011-25-27-11-2011/


Antisemitismus im Sport – Vortrag von Alex Feuerherdt

In Berlin grölt bei einem Kreisligaspiel eine Gruppe Rechtsradikaler unentwegt antisemitische Parolen, und weil der Schiedsrichter sie geflissentlich überhört, verlassen die Spieler des jüdischen Klubs Makkabi schließlich unter Protest den Platz. In Wurzen verwandeln Jugendliche ein Jugendfußballspiel am „Vatertag“ in eine Neonazi-Demonstration. In Halle rufen einheimische Zuschauer mehrfach in beleidigender Absicht „Juden Jena“ in Richtung der Gästespieler; auch hier bleibt der Schiedsrichter untätig. In den Niederlanden beschimpfen Fans von Feyenoord Rotterdam das Präsidium des Clubs als „Judenvorstand“; bei Spielen des als „Judenklub“ verunglimpften Erstligisten Ajax Amsterdam imitieren gegnerische Anhänger mit Zischgeräuschen das Ausströmen von Gas.

Und das sind nur einige wenige Beispiele für Antisemitismus im Sport. Doch dieser Antisemitismus kommt nicht nur in Beleidigungen und Ausschreitungen zum Ausdruck, sondern auch auf eine andere Art und Weise: Immer wieder sind Sportler und Mannschaften aus Israel von Boykotten oder Boykottaufrufen betroffen, insbesondere dann, wenn ihre Gegner aus arabischen und/oder islamischen Ländern kommen. So weigerte sich beispielsweise der iranische Judo-Weltmeister Arash Miresmaeili, bei den Olympischen Sommerspielen 2004 gegen den Israeli Ehud Vaks anzutreten. Gelegentlich können israelische Sportler sogar nicht einmal an Wettkämpfen teilnehmen, weil ihnen die Einreise verweigert wird – wie der Tennisspielerin Shahar Pe’er, die Anfang 2009 von den Behörden im Emirat Dubai kein Visum erhielt. Hinzu gesellen sich immer wieder merkwürdige Entscheidungen der Sportverbände, durch die israelischen Athleten klare Wettbewerbsnachteile entstehen.

Alex Feuerherdt wird in seinem Vortrag anhand von zahlreichen Fallbeispielen deutlich machen, dass der Antisemitismus im Sport nach wie vor ein höchst akutes Problem ist. Dabei wird er auch der Frage nachgehen, wie der Sport zum Vehikel für antisemitische und antiisraelische Ressentiments werden konnte und inwiefern die Sportverbände bisweilen eher Teil des Problems als Teil der Lösung sind.

Alex Feuerherdt (42) ist Lektor und freier Autor. Er lebt in Köln und schreibt u.a. für die Jüdische Allgemeine, KONKRET, den Tagesspiegel und die Jungle World zu politischen und sportlichen Themen.

Montag, 5. September 2011, 18.00 Uhr
Eimsbütteler Turnverband e.V.
Bundesstraße 96 – 20144 Hamburg
Eintritt frei.

Veranstalter:

  • Hamburg für Israel
  • Eimsbütteler Turnverband e.V.
  • SPD Eimsbüttel

Unsere Veranstaltung kann gerne auch per Facebook weiter verbreitet werden:


Ein diplomatischer Tsunami? Vortrag von Alex Feuerherdt

Mittwoch, 07. September 2011 • 19.00 Uhr
Talmud Tora Schule Hamburg • Grindelhof 30 • 20146 Hamburg • Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Der Einlass zu dieser Veranstaltung erfolgt über eine Gästeliste. Anmeldung daher bitte per Email bei hamburgfuerisrael{at}googlemail.com an!

Im September wollen die politischen Führer der Palästinenser vor den Vereinten Nationen einseitig – das heißt: ohne vorherige Verhandlungen mit Israel – einen palästinensischen Staat ausrufen. Uneins ist man sich dabei zurzeit noch insbesondere über die Frage der Taktik: Während der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmud Abbas, beim UN-Sicherheitsrat vorstellig werden will, hält der palästinensische Premierminister Salam Fayyad den Gang vor die Generalversammlung der Uno für sinnvoller – weil dort kein Mitglied ein Vetorecht hat und bereits über 100 Staaten ihre Zustimmung angekündigt haben. Die terroristische Hamas, die Mitte Mai ein Bündnis mit der Fatah eingegangen ist, zögert noch damit, eines der Vorhaben zu unterstützen. Denn sie fürchtet, dass ein solcher Schritt ihr Ziel, „ganz Palästina“ zu „befreien“ – also Israel zu vernichten – durchkreuzen könnte. Die israelische Regierung hat die palästinensischen Pläne unterdessen zurückgewiesen; sollten sie dennoch verwirklicht werden, stehe ein „diplomatischer Tsunami“ bevor, wie nicht nur Verteidigungsminister Ehud Barak warnt.

Eine repräsentative Umfrage in den palästinensischen Gebieten hat derweil alarmierende Zahlen zutage gefördert: Demnach lehnen 61 Prozent der Palästinenser eine Zweistaatenlösung rundweg ab; gar 66 Prozent sind der Ansicht, dass es das eigentliche Ziel der Palästinenser sein müsse, mit einer Zweistaatenlösung zu beginnen, dann aber dazu überzugehen, einen einzigen, ausschließlich palästinensischen Staat zu schaffen. 62 Prozent befürworten es, israelische Soldaten zu entführen und als Geiseln zu nehmen; 72 Prozent glauben, dass es keine mehrtausendjährige jüdische Geschichte in Jerusalem gibt. Diese Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der Palästinenser noch immer weit davon entfernt ist, die Israelis als Nachbarn und Israel als jüdischen Staat zu akzeptieren.

Welche politischen und rechtlichen Folgen hätte also die unilaterale Ausrufung eines palästinensischen Staates vor der Uno – sowohl für die Palästinenser als auch für Israel? Wie würde die so genannte internationale Gemeinschaft darauf reagieren – nicht zuletzt die deutsche Bundesregierung? Welche Konsequenzen ergäben sich für die zuletzt intensivierte Kooperation zwischen der israelischen Regierung und der PA in wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Belangen? Und nicht zuletzt: Welche Bedeutung hätte all dies für den Nahen Osten, in dem seit Beginn dieses Jahres eine Menge in Bewegung geraten ist – und inwieweit beeinflussen die Aufstände und Umbrüche dort das politische Handeln in Israel und den palästinensischen Gebieten?

Zum Referenten: Alex Feuerherdt ist Lektor und freier Publizist. Er lebt in Köln und schreibt schwerpunktmäßig über den Nahen Osten, u.a. für KONKRET, Jungle World, die Jüdische Allgemeine und den Tagesspiegel.

Anmeldung notwendig! • Eintritt 5 € / ermäßigt 3 €

Veranstaltet von:

  • Hamburg für Israel e.V. – hamburgfuerisrael.wordpress.com
  • Jüdische Gemeinde in Hamburg – jghh.org

Unsere Veranstaltung kann gerne auch per Facebook weiter verbreitet werden: http://www.facebook.com/event.php?eid=127391490689713


Keine antisemitische Veranstaltung in Hamburg!

Am Donnerstag, den 2. Juni 2011, führen der Palästina Arbeitskreis, die Palästinensische Gemeinde in Hamburg und Umgebung e.V. sowie die Deutsch-Palästinensische Gesellschaft e.V. im Curiohaus an der Rothenbaumchaussee 15 eine Veranstaltung unter dem Titel „Die Einstaatenlösung“ durch und propagieren damit das Ende Israels. Unterstützt werden sie dabei nicht nur vom Hamburger Forum f…ür Völkerverständigung und internationale Abrüstung e.V., sondern auch von der Partei DIE LINKE.

Als Rednerin für diesen Abend wurde Rajaa Zoabi Omari geladen, die Mitglied der Bewegung Abna’a al-Balad ist. In deren Selbstverständnis wird Israel nicht nur als kolonialistischer Apartheidsstaat bezeichnet und jüdische Einwanderung abgelehnt, sondern auch das uneingeschränkte Rückkehrrecht für alle palästinensischen Flüchtlinge und ihre Nachkommen gefordert. Dies würde das faktische Ende des jüdischen Staates Israel bedeuten. Doch genau das ist es, was Abna’a al-Balad will und es macht deutlich, was hinter dem Titel der Veranstaltung am Donnerstagabend steckt: die Lösung des Nahost-Konflikts durch die Errichtung eines palästinensischen Staates auf dem Gebiet Israels. Diese Forderung mit dem Ruf nach der Vernichtung des jüdischen Staates Israel ist nicht nur absurd, sondern auch eindeutig antisemitisch!

Dass derartige Diskussionen dennoch immer wieder geführt werden, ist beschämend und zeigt, wie stark antisemitische und antizionistische Ressentiments in der deutschen Gesellschaft verbreitet sind. Dass DIE LINKE als Unterstützerin dieser Veranstaltung auftritt, verwundert in diesem Kontext allerdings nicht mehr. Die Partei trat in den letzten Monaten häufiger durch antiisraelische und antisemitische Aktivitäten in Erscheinung. Auch die bevorstehende Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Studie zum Thema trieb die öffentliche Diskussion voran, sodass der Antisemitismus in der Linkspartei am 25. Mai auch in der Aktuellen Stunde des Deutschen Bundestags zum Gegenstand der Debatte wurde.

Wir protestieren aufs Schärfste gegen diese Veranstaltung, die die Vernichtung Israels fordert! Mit einer Lösung des Nahost-Konflikts hat dies nichts zu tun!

Israels Existenzrecht steht nicht zur Diskussion!

Also kommt zahlreich am 2. Juni 2011 um 18.30 h vors Curio Haus, um mit uns ein deutliches Zeichen gegen Antisemitismus zu setzen!


Demokratie, Moral und Freiheit – 63 Jahre Israel! (Dr. Yaacov Lozowick)

Montag, 16. Mai 2011 • 19.00 Uhr
Talmud Tora Schule Hamburg • Grindelhof 30 • 20146 Hamburg • Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Der Einlass zu dieser Veranstaltung erfolgt über eine Gästeliste. Anmeldung daher bitte per Email bei hamburgfuerisrael{at}googlemail.com an!

Die anhaltende Bedrohung Israels durch seine unmittelbaren Nachbarn wie auch durch das iranische Atomprogramm und die Veränderungen in der arabischen Welt haben uns erneut gezeigt, wie instabil die Lage im Nahen Osten ist. Lozowick vertritt die These, dass die Weigerung der arabischen Welt, das Existenzrecht Israels anzuerkennen, das größte Hindernis für einen Frieden in der Region sei. Er zweifelt daran, dass eine friedliche Lösung des Konflikts in absehbarer Zeit möglich sei. Seine Zweifel leitet er aus der Entwicklung des israelisch-palästinensischen Konflikts ab, der schon vor der Gründung Israels 1948 begann. Entlang historischer Entwicklungen widerlegt er jene arabische und westliche Propaganda, die Israel als „imperialistischen Kolonialstaat“ diffamiert und ihm die alleinige Verantwortung für den Konflikt zuweist. Ebenso zerstört er den Mythos von der „Gewaltspirale“, wonach beide Seiten gleichermaßen schuld an diesem Konflikt seien.

Wir dürfen uns auf einen interessanten Abend freuen, bei dem Dr. Yaacov Lozowick uns an seinem breiten Wissen über die Geschichte Israels und seine Kriege – die moralische Zwangslage, die Grausamkeiten und Fehler – teilhaben lässt. Hierbei soll die in der europäischen Berichterstattung so häufig vernachlässigte, israelische Perspektive des Nahost-Konflikts Beachtung finden. In Deutschland wurde Dr. Yaacov Lozowick u. a. bekannt durch seine Veröffentlichungen: „Hitlers Bürokraten. Eichmann, seine willigen Vollstrecker und die Banalität des Bösen“ und „Israels Existenzkampf. Eine moralische Verteidigung seiner Kriege“. Wir freuen uns anlässlich von Jom Ha’atzmaut den israelischen Historiker Dr. Yaacov Lozowick (Jerusalem) begrüßen zu dürfen. In seinem Vortrag wird Lozowick streitbar und flammend den jüdischen Staat verteidigen, seine Situation analysieren und seine Leistungen würdigen.


Schließt die iranische Terrorbank in Hamburg! Solidarität mit der iranischen Freiheitsbewegung

Für den kommenden Sonntag, den 27.2.2011, ruft STOP THE BOMB mit zahlreichen weiteren Organisationen, unter zu einer zweiten Kundgebung für die Schließung der Europäisch-Iranischen Handelsbank (EIH) in Hamburg auf. Hamburg für Israel unterstützt diesen Aufruf:

Aufruf zur Kundgebung am 27.2.
Schließt die iranische Terrorbank in Hamburg! Solidarität mit der iranischen Freiheitsbewegung

Die EIH stützt das islamistische Regime und unterläuft die Sanktionen

In Hamburg steht eine der weltweit wichtigsten verbliebenen Stützen des menschenverachtenden und antisemitischen Regimes im Iran: Die Europäisch-Iranische Handelsbank (EIH). Während die internationalen Sanktionen immer größeren Druck auf das islamistische Regime ausüben, wird es ausgerechnet mit Hilfe einer deutschen Bank im Besitz der Islamischen Republik an der Macht gehalten.

Die EIH hat laut US-Behörden Finanzdienstleistungen für das iranische Atomwaffenprogramm getätigt und wird vom iranischen Regime kontrolliert. Trotzdem blockiert Deutschland bisher die Sanktionierung der EIH.

Die EIH ist heute eine der weltweit wichtigsten Lebensadern für die Wirtschaftsbeziehungen der Islamischen Republik. Nicht nur der deutsche Mittelstand tätigt seine beständig wachsenden Iran-Geschäfte über die EIH, auch Unternehmen aus Europa und darüber hinaus nutzen die Bank. So werden seit diesem Jahr viele Milliarden Euro aus dem iranischen Ölexport nach Indien über die EIH in die iranische Staatskasse gespült – monatelang hat sich weltweit keine andere Bank dafür gefunden.

Die Gelder und Güter, die mittels der EIH in den Iran gelangen, stärken das iranische Regime: Sie stärken und ermöglichen den Terror gegen Oppositionelle, Frauen, Homosexuelle, religiöse und ethnische Minderheiten im Iran, die Unterstützung islamistischer Kräfte weltweit sowie den Krieg gegen Israel durch Hamas und Hisbollah.

Gerade wenn in Tunesien, Ägypten und zahlreichen anderen Ländern demokratische Kräfte gegen Diktaturen aufbegehren, ist es wichtig, dem Islamismus und der versuchten Ausbreitung der „islamischen Revolution“ entgegenzutreten. Das iranische Regime gefährdet mit Hilfe seiner Hamburger Bank auch die Freiheitsbewegungen im gesamten Nahen Osten!

Die deutsche Regierung weigert sich noch immer, effektiv gegen die EIH vorzugehen, sie auf die EU-Sanktionsliste zu setzen und zu schließen. Wo ist hier die Ablehnung diktatorischer Regime, wo die „besondere Verantwortung“ für Israel?

Demnächst wird die EU-Sanktionsliste aktualisiert. Wir fordern:

Die iranische Terrorbank in Hamburg muss endlich geschlossen und auf die EU-Sanktionsliste gesetzt werden! Keine Geschäfte mit dem iranischen Regime!

Wir treten ein für: Solidarität mit der iranischen Freiheitsbewegung und den demokratischen und anti-islamistischen Kräften im Nahen Osten!

Ort: Hamburg, Depenau 2 (U Meßberg, Karte)

Zeit: Sonntag, den 27 Februar 2011, 15.00 Uhr

Anschließend wird eine prominent besetzte Podiumsdiskussion in den nahegelegenen Räumen des Mahnmal St. Nikolai (Willy-Brandt-Straße 60) stattfinden.


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