Lesung: Marko Martin: „Kosmos Tel Aviv“ (01.10.2013)

Post on September 3rd, 2013 in Aktuell

Streifzüge durch die israelische Literatur und Lebenswelt

Di., 01. Oktober 2013 • 19.00 Uhr
Chabad Lubawitsch Hamburg • Rothenbaumchaussee 19 • 20148 Hamburg

Erster Literarischer Israel Salon von der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft Hamburg und Hamburg für Israel e.V.

Kosmos Tel Aviv führt in Streifzügen durch eine israelische Literatur und Lebenswelt, die in ihrer flirrenden, selbstkritischen Heterogenität hierzulande noch kaum bekannt ist. Marko Martin schreibt als sympathisierender Flaneur in Essays, Reportagen, Autoren-Porträts und Glossen. Die Schriftsteller, die er hier trifft von Alexander Spiegelblatt über Nir Baram und Etgar Keret bis zu den israelisch-arabischen Autoren Sayed Kashua und Ayman Sikseck vermitteln dabei ein ungleich komplexeres Israel-Bild als das medial Übliche.

Marko Martin (Jahrgang 1970) verließ im Mai 1989 als Kriegsdienstverweigerer die DDR und lebt, sofern nicht auf Reisen, als freier Schriftsteller und Publizist in Berlin.

»Das ist so dicht, so malerisch, so kenntnisgespickt, dass man es gleich zweimal inhalieren möchte.« (Ralph Giordano)

Werke (Auswahl):

  • »Taxi nach Karthago« (Prosa und Gedichte, 1994),
  • »Der Prinz von Berlin« (Roman, Ullstein 2000),
  • »Eine Zeitschrift gegen das Vergessen. Bundesrepublikanische Umbrüche im Spiegel der Zeitschrift »Der Monat« (Essay, Peter Lang 2003),
  • »Sommer 1990« (Literarisches Tagebuch, DVA 2004),
  • »Sonderzone. Nahaufnahmen zwischen Teheran und Saigon« (Reportagen, Zu Klampen 2008) und
  • »Schlafende Hunde« (Erzählungen, Die Andere Bibliothek 2009).