Die Aufstände im Nahen Osten, die iranische Bedrohung, der Raketenterror der Hamas und was das alles für Israel bedeutet

Post on September 13th, 2012 in Aktuell

Die Aufstände im Nahen Osten, die iranische Bedrohung und was das alles für Israel bedeutet

Do., 29. November 2012 • 19.00 Uhr
Talmud Tora Schule Hamburg
Grindelhof 30 • 20146 Hamburg

Anmeldung notwendig!
Eintritt 5 € / ermäßigt 3 €
bitte zum Anmelden eine kurze Mail mit Namen für die Gästeliste an
hamburgfuerisrael@googlemail.com

Der „arabische Frühling“ hat den Nahen Osten kräftig durcheinandergewirbelt: Autokraten, Despoten und Diktatoren wurden gestürzt, die Kräfteverhältnisse haben sich vielerorts verschoben, regionale Bündniskonstellationen stehen in Frage. Wie nicht zuletzt das Beispiel Ägypten zeigt, profitieren von diesen Veränderungen allerdings nicht die säkularen Kräfte, die zu Beginn die Proteste trugen, sondern vielmehr vor allem die Islamisten. Die aber haben noch stets jedweden gesellschaftlichen Widerspruch und jedwedes Krisensymptom auf die schiere Existenz eines jüdischen Staates im Nahen Osten zurückgeführt, sprich: Israel für alles Übel dieser Welt verantwortlich gemacht – und nach den entsprechenden Konsequenzen gerufen.
Und so hat Ägypten nun einen Präsidenten, der den antisemitischen Muslimbrüdern angehört, während der palästinensische Zweig dieser Muslimbruderschaft, die Hamas, den Raketenterror gegen Israel einmal mehr derart intensiviert hat, dass der jüdische Staat nun erneut gezwungen ist, ihn mit militärischen Mitteln einzudämmen. Hinzu kommt die existenzielle Bedrohung Israels durch das iranische Atomprogramm, die seit dem „arabischen Frühling“ keineswegs geringer geworden ist.

In seinem Vortrag wird Alex Feuerherdt analysieren, wie und warum aus dem „arabischen Frühling“ ein islamistischer Winter geworden ist, was die nuklearen Ambitionen des Iran machen, warum die Hamas gerade jetzt aufs Neue ihren Terror verschärft hat und was das alles für Israel bedeutet.

Zum Referenten: Alex Feuerherdt (43) ist Lektor und freier Publizist. Er lebt in Köln und schreibt schwerpunktmäßig über den Nahen Osten, u.a. für KONKRET, die Jungle World, die Jüdische Allgemeine und den Tagesspiegel.