Die Agenda der „Israelkritiker“ – Vortrag von Alex Feuerherdt

Post on Oktober 12th, 2010 in Rückblick

Wir laden ein zur folgenden Veranstaltungen in Hamburg und Pinneberg:

Die Agenda der „Israelkritiker“ – Vortrag von Alex Feuerherdt

  • Montag, 1. November · 19:30 – 22:00
    Ort: Chabat Lubawitsch Hamburg, Rentzelstraße 36-40, Hamburg
  • Dienstag, 2. November · 19:30 – 22:00
    Ort: Jüdische Gemeinde Pinneberg, Clara-Bartram-Weg 14, Pinneberg

Im Auftrag der Vereinten Nationen erarbeitet und veröffentlicht eine Untersuchungskommission unter dem Vorsitz des Juristen Richard Goldstone einen Bericht, der eine fast 600 Seiten dicke, vehemente Anklageschrift gegen Israel ist und sich zu großen Teilen auf Stellungnahmen antiisraelischer NGOs stützt. Die populäre Menschenrechtsorganisation Amnesty International bezichtigt den jüdischen Staat in einer umfangreichen Broschüre wahrheitswidrig, den Palästinensern das Wasser zu stehlen und sie dadurch an den Rand des Verdurstens zu bringen. Nahezu alle westlichen Politiker betrachten im Verbund mit den Medien nicht die Hamas und die Fatah, sondern die israelischen Siedlungen in den umstrittenen Gebieten als „Haupthindernis für den Frieden im Nahen Osten“ und sind hellauf empört, wenn ihnen die Frage gestellt wird, warum Juden in einem prospektiven palästinensischen Staat eigentlich nicht leben dürfen sollen. Deutsche Friedens- und NGO-Aktivisten begeben sich gemeinsam mit gewalttätigen türkischen Islamisten auf ein Schiff, um als Teil einer angeblichen „Friedensflotte“ die vermeintlich völkerrechtswidrige Absperrung des Gazastreifens zu durchbrechen; nach dem Scheitern dieses Versuchs fordert der Deutsche Bundestag einstimmig (!) Israel auf, die Blockade sofort zu beenden.

Wie kommt es, dass Israel – nicht zuletzt von Organisationen und Politikern, die sich die Verteidigung der Menschenrechte auf die Fahnen geschrieben haben – immer wieder dämonisiert und ihm de facto das Recht abgesprochen wird, sich gegen seine Feinde zur Wehr zu setzen? Warum wird diesen Feinden so viel Verständnis gezollt oder gar Sympathie entgegen gebracht? Weshalb ist die so genannte Israelkritik vor allem hierzulande so ungeheuer populär, und was treibt sie an?

Alex Feuerherdt ist freier Publizist und lebt in Köln. Er schreibt regelmäßig für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften zum Thema Nahost, unter anderem für die Jüdische Allgemeine, Konkret, den Tagesspiegel und die Jungle World.

Veranstalter:
Hamburg für Israel
Freundeskreis der Bezalel Academy of Arts & Design Jerusalem in Deutschland e.V.

Der Eintritt ist frei – Spenden sind erwünscht!