Das Attentat gegen Charlie Hebdo und seine Folgen

Wir unterstützen dieses Kooperationsveranstaltung der DIG Hamburg, der Jüdischen Gemeinde Hamburg und des ABC Bildungs- und Tagungszentrum e.V.

Bitte per eMail anmelden: kontakt@dighamburg.de

Warum traf uns letzte Woche die Ermordung der Pariser Zeichner und Journalisten ins Mark? Warum bekundeten Hunderttausende auf den Plätzen Europas mit hochgehaltenen Stiften und Je suis Charlie-Plakaten ihr Entsetzen?

Weil dieser Anschlag so unmissverständlich war. Bei den Attentaten von London, Madrid und New York machten viele noch die Außenpolitik der betroffenen Regierungen verantwortlich. Hier aber wurden zwölf Symbole für die Freiheit des Lachens und Denkens ermordet. Hier bewiesen die Islamisten, dass sie einen Krieg gegen unsere Lebensweise führen sowie gegen jeden, der diese Lebensweise schätzt. Hier wurde ihr Antisemitismus offenbar.

Bislang hat der Terror der Islamisten die Europäer gelähmt: Eine einzige Todesfatwa gegen den britischen Autor Salman Rushdie reichte, um Tausende einzuschüchtern. Das Bild des hingerichteten Islamkritikers Theo van Gogh verschärfte die Schere im Kopf. Über die berühmten Mohammed-Karikaturen wurde zwar monatelang gesprochen. Doch fehlte fast allen deutschen Zeitungen der Mut, den Gegenstand dieser Kontroverse abzudrucken. Charlie Hebdo hingegen ging vor keiner Einschüchterung und vor keiner Religion in die Knie. Hätten sich seinerzeit 500 europäische Zeitungen ähnlich verhalten, wären die französischen Zeichner vielleicht noch am Leben. Jetzt aber soll das Massaker von Paris zwölf Millionen andere zum Schweigen bringen.

Wird dieses Kalkül nach dem Abflauen der gegenwärtigen Empörung aufgehen? Viele werden den Djihdisten auch künftig entgegenkommen wollen, gerade weil sie sich brutal und rücksichtslos benehmen. Die Devise Je suis Charlie aber, weist in die entgegengesetzte Richtung. Nach ihr zu handeln, erfordert Klarheit und Konsequenz.

„Dies ist der Churchillsche Augenblick der Fünften Republik“, schreibt Bernard-Henri Levy. „Es ist die Stunde einer schonungslosen Wahrheit angesichts einer Prüfung, die sich lange und schrecklich angekündigt hat.“

Werden nun Frankreich und Deutschland das Appeasement gegenüber den Islamisten durch die längst überfällige Politik der Konfrontation ablösen? Wird die verlogenen Beschwichtigung, der Islamismus habe mit dem Koran nichts zu tun endlich durch eine aufrichtige und aufgeklärte Debatte über den Islam ersetzt; durch eine Debatte, die sich die säkularisierten Muslime in Deutschland schon lange ersehnen? Und was hieße all dies konkret?

Referent: Dr. Matthias Küntzel

Donnerstag, 15.1.2015, 19 Uhr in der Talmud-Tora-Schule (Grindelhof), Hamburg

Eine Ameldung ist erforderlich. Bitte bringen Sie ihren Personalausweis mit.

Eine gemeinsame Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hamburg, Hamburg für Israel e.V. und der jüdischen Gemeinde Hamburg. Unterstützt von Hamburg für Israel und dem ABC Bildungs- und Tagungszentrum e.V.

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Public Relations 2.0 – Hamburg steht an der Seite Israels!

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Seit der erneuten Eskalation der Gewalt im Nahen Osten kochen in Deutschland, aber auch in anderen Teilen Europas die antiisraelischen Vorurteile wieder hoch. Eine Vielzahl einseitiger, zumeist antiisraelischer Presse-, Rundfunk- und Fernsehberichte heizen diese Vorurteile weiter an, die sich zum Beispiel in Sozialen Medien wie Facebook und Twitter, in den Kommentaren zu Berichten, aber auch in gewalttätigen Übergriffen von sogenannten antiisraelischen Demonstranten Bahn brechen. In Paris griffen gar Islamisten am Sonntag im Zuge einer antiisraelischen Demonstration die Don Yitzchak Abarbanel Synagoge an und versuchten diese in Brand zu stecken – wohl wissend, dass sich in dieser Menschen aufhielten. In Bremen griff ein islamistischer Mob zunächst ein Taz-Reporter an und schlug dann einen Passanten derart nieder, dass wir nun um sein Leben bangen müssen.
In dieser aufgeheizten Stimmung wollen wir uns zu Israel bekennen – wollen gemeinsam mit Fakten gegen Vorurteile ankämpfen!
Wenn Du auch für Israel eintreten willst, Du Dich im Umgang mit dem Internet und Sozialen Medien auskennst (oder was dazu lernen möchtest), dann beteilige Dich an unserer Aktion!

Wir treffen uns am Sonntag, den 20. Juli, um 18.00 Uhr.
Bitte bringe Deinen Laptop mit!
Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Der Treffpunkt wird nach der Anmeldung bekannt gegeben.

hfi(at)hamburg-israel.de


Antisemitischer Übergriff auf Mahnwache in Hamburg

Im Rahmen einer bundesweiten Solidaritätsaktion fand am vergangenen Freitag in Hamburg eine Mahnwache statt – mit dem Ziel, an das Schicksal der drei von der Hamas entführten Jugendlichen Eyal Ifrach, Gilad Schaer und Naftali Frenkel zu erinnern. Dabei kam es zu einem antisemitisch motivierten Angriff auf einen älteren jüdischen Mitbürger durch so genannte Gegendemonstranten.

Das Junge Forum der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) Hamburg und das Netzwerk Hamburg für Israel hatten zu einer Mahnwache auf der Reesendammbrücke aufgerufen. Diesem sehr kurzfristigen Aufruf waren mehrere Dutzend Personen gefolgt. Mit Papierschildern, auf denen der inzwischen weltweit verbreitete Hashtag „#BringBackOurBoys“ stand, Israelfahnen und Handzetteln machten die Teilnehmer der angemeldeten Versammlung auf das Schicksal der entführten Jugendlichen aufmerksam. „Eyal, Gilad und Naftali sind schon seit über einer Woche in der Gewalt von Terroristen, und noch immer gibt es kein Lebenszeichen, was uns sehr beunruhigt“, so Thomas Mayer von Hamburg für Israel e.V.

Bereits kurz nach Beginn der Mahnwache tauchte ein erster Gegendemonstrant auf. Ein älterer Teilnehmer der Mahnwache wurde von diesem Gegendemonstranten derart heftig zu Boden gestoßen, dass er eine Wunde am Kopf erlitt und so ungünstig fiel, dass er nicht mehr laufen konnte. Ein Krankenwagen musste ihn ins Krankenhaus bringen. Als die Tochter des Verletzten ihrem Vater helfen wollte, wurde sie ebenfalls von dem Gegendemonstranten getreten und von einer weiteren Gegendemonstrantin aggressiv beschimpft.

Während dieses Angriffs sammelten sich weitere Gegendemonstranten, die – wie sich im Nachhinein herausstellte – von der Gruppe ATTAC waren, und marschierten vor den Teilnehmern der Mahnwache provokativ auf und ab. Bei der nach dem Angriff gerufenen Polizei wurde noch vor Ort Strafanzeige gestellt. Außerdem sorgte die Polizei dafür, dass die Gegendemonstranten einen größeren Abstand zur Mahnwache wahren mussten. Die Mahnwache wurde dann – trotz der Gegendemonstranten – weiter geführt und nach insgesamt einer Stunde beendet.

„Wir wollten unsere Solidarität mit drei verschleppten Jugendlichen ausdrücken. Dass es dabei zu seinem solchen unvermittelten antisemitischen Angriff auf einen Teilnehmer unserer Mahnwache gekommen ist, schockiert uns sehr“, sagt Ina Dinslage, Sprecherin des Jungen Forums der DIG Hamburg.

Das Junge Forum der DIG Hamburg sowie Hamburg für Israel e.V. verurteilen diese antisemitische und damit politisch motivierte Straftat und fordern Polizei und Staatsanwaltschaft auf, diese mit allem Nachdruck zu verfolgen. „Wir erwarten übrigens, dass diese politisch motivierte Gewalttat gegen einen friedlichen Demonstranten auch in den Hamburger Verfassungsschutzbericht Eingang findet“, sagt Dinslage. „Bemerkenswert ist übrigens, dass dieses offen rassistische Delikt von Linken begangen wurde. Wir sind deshalb neugierig, wie der Verfassungsschutz den Angriff einstufen wird. Denn ATTAC bewegt sich hier auf braunem Terrain.“

Zum Hintergrund:

Am 12. Juni 2014 wurden die israelischen Jugendlichen Eyal Ifrach, Gilad Schaer und Naftali Frenkel auf ihrem Heimweg von der Schule verschleppt. Bis heute gibt es kein Lebenszeichen von den 16- bis 19-jährigen Jugendlichen. Die islamistische Terrororganisation Hamas ruft immer wieder zur Entführung von Israelis auf, um diese gegen rechtskräftig verurteilte Terroristen und Mörder, die in Israel im Gefängnis sitzen, auszutauschen. Im Juni 2006 hatte die Hamas Gilad Schalit in Israel entführt und ihn über fünf Jahre im Gazastreifen gefangen gehalten – ohne ihm Kontakt zum Roten Kreuz zu ermöglichen. Im Oktober 2011 tauschte die Hamas Gilad Schalit gegen 1027 Terroristen aus


Lesung: Marko Martin: „Kosmos Tel Aviv“ (01.10.2013)

Streifzüge durch die israelische Literatur und Lebenswelt

Di., 01. Oktober 2013 • 19.00 Uhr
Chabad Lubawitsch Hamburg • Rothenbaumchaussee 19 • 20148 Hamburg

Erster Literarischer Israel Salon von der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft Hamburg und Hamburg für Israel e.V.

Kosmos Tel Aviv führt in Streifzügen durch eine israelische Literatur und Lebenswelt, die in ihrer flirrenden, selbstkritischen Heterogenität hierzulande noch kaum bekannt ist. Marko Martin schreibt als sympathisierender Flaneur in Essays, Reportagen, Autoren-Porträts und Glossen. Die Schriftsteller, die er hier trifft von Alexander Spiegelblatt über Nir Baram und Etgar Keret bis zu den israelisch-arabischen Autoren Sayed Kashua und Ayman Sikseck vermitteln dabei ein ungleich komplexeres Israel-Bild als das medial Übliche.

Marko Martin (Jahrgang 1970) verließ im Mai 1989 als Kriegsdienstverweigerer die DDR und lebt, sofern nicht auf Reisen, als freier Schriftsteller und Publizist in Berlin.

»Das ist so dicht, so malerisch, so kenntnisgespickt, dass man es gleich zweimal inhalieren möchte.« (Ralph Giordano)

Werke (Auswahl):

  • »Taxi nach Karthago« (Prosa und Gedichte, 1994),
  • »Der Prinz von Berlin« (Roman, Ullstein 2000),
  • »Eine Zeitschrift gegen das Vergessen. Bundesrepublikanische Umbrüche im Spiegel der Zeitschrift »Der Monat« (Essay, Peter Lang 2003),
  • »Sommer 1990« (Literarisches Tagebuch, DVA 2004),
  • »Sonderzone. Nahaufnahmen zwischen Teheran und Saigon« (Reportagen, Zu Klampen 2008) und
  • »Schlafende Hunde« (Erzählungen, Die Andere Bibliothek 2009).


Dokumentation der Kungebung „Hamburg für Israel. Stoppt den Terror der Hamas“ (2012)

Hunderte Hamburger_innen folgten dem Aufruf unseres Bündnisses, auf der Kundgebung zu besuchen und Solidarität gegenüber Israel zu zeigen. Wir danken allen Teilnehmenden und denen, die die Kundgebung mit ihren Redebeiträgen gestützt haben.


Stoppt den Terror der Hamas!
Solidaritätskundgebung in Hamburg am 26.11.2012 auf dem Joseph-Carlebach-Platz

Liebe Freundinnen und Freunde Israels,

seit Jahren steht die israelische Zivilbevölkerung im Süden des Landes unter dem Beschuss der Hamas. Als Israel sich 2005 aus dem Gazastreifen zurückzog, sollte dies ein Schritt in Richtung einer friedlicheren Zukunft sein, doch das Gegenteil ist eingetreten: zunehmend übersäte die Hamas Israel mit Raketenterror! Bereits im Winter 2008/2009 musste sich Israel gegen die Hamas im Gazastreifen mit einer Militäroperation zur Wehr setzen.

In den letzten Tagen steigerte die Hamas den Bombenbeschuss abermals massiv. Erstmals seit über 20 Jahren drangen Raketen in den Raum Tel Aviv und Jerusalem ein, mit der Folge, dass nun mehr als die Hälfte der israelischen Bevölkerung in Reichweite der Raketen und damit in Lebensgefahr lebt. Die Waffenlieferungen des Iran machen es möglich, dass die Hamas nicht mehr „nur“ den Süden Israels in Angst und Schrecken versetzt, sondern nun auch die Menschen in den israelischen Großstädten bedroht sind.

Angesichts des andauernden Beschusses und der damit einhergehenden Bedrohung der Bevölkerung ist es Israels Recht und Pflicht, sich zu verteidigen und die eigene Bevölkerung zu schützen. Israels Militär ist hierbei in einer schwierigen Lage, denn während die Hamas in ihrem antisemitischen Wahn explizit israelische Zivilisten treffen will, bemüht sich Israel, zivile Opfer zu vermeiden. Jedoch umgehen die Terroristen der Hamas die Genfer Konventionen und verstecken ihrer Militärstützpunkte, Waffenlager und Abschussvorrichtungen bewusst in dicht bevölkerten Gebieten und missbrauchen so die palästinensische Bevölkerung als lebenden Schutzschild. Israel versucht, die palästinensische Zivilbevölkerung zu schützen und warnt vor Angriffen mit Flugblättern, Anrufen und Radioaufrufen, doch leider kommt es durch die Taktik der Hamas trotzdem immer wieder auch zu zivilen Opfern.

Die Hamas hat diesen Konflikt eröffnet und trägt die Verantwortung für das Leid auf beiden Seiten – der israelischen und der palästinensischen! Um zu einem Frieden in der Region zu gelangen, muss das islamistische Regime der Hamas dauerhaft beendet werden!

Wir fordern die Isolierung der Hamas, die Durchsetzungen der Sanktionen gegen das iranische Mullahregime, sowie ein Verbot der Hisbollah und anderer islamistischer Organisationen in Deutschland. Wir erklären uns solidarisch mit den vom islamistischen Terror bedrohten Menschen in Israel, aber auch in Gaza, Libanon, im Iran und dem Rest der Welt!

Deshalb rufen wir zu einer Solidaritätskundgebung für Montag, den 26.11.2012, um 18.00 Uhr auf dem Joseph-Carlebach-Platz (Grindelhof) auf.


IsraelSoliCamp (30.11.-2.12.2012)

Am letzten Novemberwochenende (30.11.-2.12.2012) findet zum dritten Mal des IsraelSoliCamp (ISC) statt. Das ISC bietet einen Raum, in dem sich israelsolidarische Gruppen und Einzelpersonen treffen, kennen lernen und sich inhaltlich über Israel, den Nahost-Konflikt und die Bekämpfung von Antisemitismus und Antizionismus austauschen können. Ziel des Camps ist es neben der gegenseitigen Weiterbildung, neue Wege israelsolidarischer Arbeit zu entwickeln und Kooperationsmöglichkeiten zu schaffen.

Der BarCamp-Charakter der Veranstaltung fordert allen Teilnehmer_innen dazu auf, sich aktiv an der strukturellen und inhaltlichen Gestaltung des ISC zu beteiligen. Workshops, Sessions und sonstige Inhalte werden nicht von den Veranstalter_innen vorgegeben, sondern gemeinschaftlich entwickelt. Hierzu dienen zum einen die Onlineplattform, wo bereits im Vorfeld Themen diskutiert werden können, und zum anderen Plena vor Ort, in denen sich über die Tagesprogramme verständigt wird. Das ermöglicht allen Teilnehmer_innen, Themen einzubringen und zu vertiefen oder Fragen zu diskutieren – und dies (auch) spontan.

Die Teilnahme an den jeweiligen Angeboten, die auch parallel stattfinden können, ist optional. Das ISC bietet zudem Gelegenheit, informelle Gespräche zu führen, ob während einzelner Sessions, bei Kaffee und Kuchen, bei einem Wein vor dem Kamin oder abends in der Sauna.

Einige Diskussionsergebnisse vom Vorjahr können im Sammelblog des IsraelSoliCamp 2010 und 2011 gefunden werden.

Teilnahmebeitrag: 45,- € (35,- € ermäßigt; 55,- € freiwilliger Soli-Beitrag) inkl. Unterkunft und Vollverpflegung
Veranstalter: ABC Bildungs- und Tagungszentrum e.V., Hamburg für Israel e.V., Mideast Freedom Forum Berlin (MFFB)

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Die Aufstände im Nahen Osten, die iranische Bedrohung, der Raketenterror der Hamas und was das alles für Israel bedeutet

Die Aufstände im Nahen Osten, die iranische Bedrohung und was das alles für Israel bedeutet

Do., 29. November 2012 • 19.00 Uhr
Talmud Tora Schule Hamburg
Grindelhof 30 • 20146 Hamburg

Anmeldung notwendig!
Eintritt 5 € / ermäßigt 3 €
bitte zum Anmelden eine kurze Mail mit Namen für die Gästeliste an
hamburgfuerisrael@googlemail.com

Der „arabische Frühling“ hat den Nahen Osten kräftig durcheinandergewirbelt: Autokraten, Despoten und Diktatoren wurden gestürzt, die Kräfteverhältnisse haben sich vielerorts verschoben, regionale Bündniskonstellationen stehen in Frage. Wie nicht zuletzt das Beispiel Ägypten zeigt, profitieren von diesen Veränderungen allerdings nicht die säkularen Kräfte, die zu Beginn die Proteste trugen, sondern vielmehr vor allem die Islamisten. Die aber haben noch stets jedweden gesellschaftlichen Widerspruch und jedwedes Krisensymptom auf die schiere Existenz eines jüdischen Staates im Nahen Osten zurückgeführt, sprich: Israel für alles Übel dieser Welt verantwortlich gemacht – und nach den entsprechenden Konsequenzen gerufen.
Und so hat Ägypten nun einen Präsidenten, der den antisemitischen Muslimbrüdern angehört, während der palästinensische Zweig dieser Muslimbruderschaft, die Hamas, den Raketenterror gegen Israel einmal mehr derart intensiviert hat, dass der jüdische Staat nun erneut gezwungen ist, ihn mit militärischen Mitteln einzudämmen. Hinzu kommt die existenzielle Bedrohung Israels durch das iranische Atomprogramm, die seit dem „arabischen Frühling“ keineswegs geringer geworden ist.

In seinem Vortrag wird Alex Feuerherdt analysieren, wie und warum aus dem „arabischen Frühling“ ein islamistischer Winter geworden ist, was die nuklearen Ambitionen des Iran machen, warum die Hamas gerade jetzt aufs Neue ihren Terror verschärft hat und was das alles für Israel bedeutet.

Zum Referenten: Alex Feuerherdt (43) ist Lektor und freier Publizist. Er lebt in Köln und schreibt schwerpunktmäßig über den Nahen Osten, u.a. für KONKRET, die Jungle World, die Jüdische Allgemeine und den Tagesspiegel.


Shana tova u’metuka – שנה טובה ומתוקה


Radiointerview zu unserer Beteiligung am CSD

Am 3. August haben wir dem Hamburger Radiosender Tide ein Interview zu unserer Beteiligung am CSD und der Situation von LGBT* in Israel gegeben. Hier könnt ihr dieses noch einmal nachhören:

aktuell 03.08.2012 – Hamburg für Israel CSD


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